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Technische Daten zum Silver+ Bezug

Silver+ Bezug

Bakterien- und Pilzhemmend

Material: 50% Polyamid
26% Lyocell
22% Polyester
2% X-Static
Eigenschaften: Bakterien- und Pilzhemmend
Waschbarkeit: Maschinenwaschbar bei 40°C, nicht chloren, nicht trocknern, nicht reinigen, auf "1" bügeln
waschen bei 40 Grad trocknern nicht möglich bügeln warm bleichen nicht möglich bleichen nicht möglich
Farbe:creme
Sonstiges:Reißverschluss längs und quer
Größen:Alle Größen und Formen möglich

In Silver+ sind Streifen aus Silber eingearbeitet. Dadurch wird das Wachstum von Bakterien und Pilzen gehemmt und damit auch Geruchsbildung. Silberionen sind das derzeit wirkungsvollste Mittel gegen Bakterien und Gerüche. Sie setzten sich an den Fasern fest und verrichten dort ihren Dienst, ohne allergische Reaktionen hervorzurufen und ohne über die Zeit ihre Funktion zu verlieren.

Biologisch-medizinische Eigenschaften von Silber

Silber wirkt in feinstverteilter Form bakterizid, also schwach toxisch, was aufgrund der großen reaktiven Oberfläche auf die hinreichende Entstehung von löslichen Silberionen zurückzuführen ist. Im lebenden Organismus werden Silberionen jedoch in der Regel schnell an Schwefel gebunden und scheiden aus dem Stoffkreislauf als dunkles, schwer lösliches Silbersulfid aus. Die Wirkung ist oberflächenabhängig. Dies wird in der Medizin genutzt für Wundauflagen wie für invasive Geräte (z.B. endotracheale Tuben). In der Regel wird Silber für bakterizide
Stoffrolle Silver+
Stoffrolle Silver+

Detail Muster im Matratzenbezugstoff
Detail: Muster im Bezugsstoff
Zwecke daher in Medizinprodukten als Beschichtung oder in kolloidaler Form eingesetzt, zunehmend auch Nanosilber. Silberionen finden als Desinfektionsmittel und als Therapeutikum in der Wundtherapie Verwendung. Sie können silberempfindliche Erreger nach relativ langer Einwirkzeit reversibel inhibieren, können darüber hinaus bakteriostatisch oder sogar bakterizid (also abtötend) wirken.

Silber in medizinnahen Anwendungen

Werkstoffe oder Beschichtungsverfahren nutzen die antibakterielle Wirkung von Silber in Medizinprodukten und anderen Anwendungen in Form von Silberbeschichtungen oder als kolloidales Silber oder als Nanosilber oder als Silberfäden. Beispiele in Medizinprodukten:
  • Wundauflagen mit kolloidalem Silber oder Nanosilber
  • Silberbeschichtungen endoskopische Tuben
  • Kunststoffe mit Silberdotierung zur Anwendung in der Medizintechnik
  • Silberhaltige Cremes als Arzneimittel und auch Kosmetika, z. B. bei Schuppen mit Hautpilzverdacht oder bei Neurodermitis

Beispiele für andere Anwendungen:

  • Silberfäden oder Silberionen hemmen in der antimikrobiellen Ausrüstung von Textilien das Wachstum von Bakterien auf der Haut und verhindern damit unangenehme Gerüche.
  • Beschichtung von Oberflächen, z. B. in Kühlschränken, auf Küchenmöbeln, Lichtschaltern und anderen Gegenständen
  • Antibakterielle Emaillierungen und Keramiken
  • Silberbeschichtete Wasserfilterkartuschen
  • Beläge von keramischen Kondensatoren für die Elektrotechnik/Elektronik

Wußten Sie schon ...

  • daß Silber in wäßriger Umgebung stets Ionen freisetzt und damit kolloidales Silber immer Ionen enthält, unabhängig von seiner Herstellungsart?
  • daß es ohne Ionen gar keine Wirkung geben kann, da es gerade die Ionen sind, die z. B. durch Reaktion mit Cytocromen die Atmungskette von Bakterien und Pilzen unterbrechen?
  • daß es bereits Tausende von Anwendungen in Medizin und Technik gibt, die alle auf der Wirkung von /Silber-Ionen/ beruhen?
  • daß die Gefährlichkeit von Silber-Ionen für den Menschen bislang reine Hypothese ist?
  • daß die Verbindung von Silberionen im Körper zu Silberchlorid/-nitrat bis heute nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte?
  • daß Chlor erst oberhalb 80°C mit Silber heftig reagiert?
  • daß Silber als Edelmetall von Salzsäure nicht angegriffen wird?
  • daß nach über 10 Jahren Anwendung kolloidalen Silbers in Deutschland noch kein Fall von stärkeren Nebenwirkungen dokumentiert werden konnte?
  • daß Silber an der Oberfläche mit dem Schwefelwasserstoff der Luft zu Silbersulfid oxydiert?
  • daß der optimale Ionen-Anteil im kolloidalen Silber u. a. von der Elektrolysedauer und -leistung abhängig ist?
  • daß ein TDS-Meter (Leitwertmeßgerät) nur den /gelösten/ Silber-Anteil messen kann, also nur Ionen (auch wenn die Anzeige in ppm erfolgt)?
  • daß die Färbung des kolloidalen Silbers von farblos über gelblich bis bräunlich reichen kann, die Farbe aber kein Qualitätsmerkmal ist?

Wir fertigen für Sie auch Sondergrößen! Schicken Sie uns einfach eine eMail an info@biona.de.

Quellen und weitere Informationen:
www.wikipedia.de
www.globetrotter.de
www.innovations-report.de
silberkolloid.de